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Angermunder CDU in großer Sorge um den weiteren Ausbau der Gleise zwischen Düsseldorf und Duisburg
Vertreter der Deutsche Bahn AG haben in einer Sitzung des Landtagsausschusses für Bauen und Verkehr in Düsseldorf am 27.11.2008 über den Stand der Planungen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) berichtet. Danach ist die Vorentwurfsplanung abge-schlossen, die Finanzierung der weiteren Planungen ist gesichert. Angermund, das bisher schon enorm unter dem Bahnlärm zu leiden hat, wird sich auf den Bau weite-rer zwei Gleise einstellen müssen.
Ruth Decker; Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Angermund hat deshalb sofort nach Bekanntwerden des Ergebnisses der Sitzung des Landtagsausschusses eine "Aktionsgemeinschaft" gebildet, um die Interessen Angermunds rechtzeitig und mit dem nötigen Nachdruck im beginnenden Planfeststellungsverfahren geltend zu machen.
Neben Ruth Decker gehören dem Gremium an:
- der für den Düsseldorfer Norden zuständige Landtagsabgeordnete Olaf Lehne, Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtags,
- der ehemalige parlamentarische Geschäftsführer und verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heinz Hardt,
- Hermann Macher, Angermund,
- das frühere Ratsmitglied für Angermund, Siegfried Hoymann
- sowie als Sprecher Ulrich Decker, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 5.
"Es gilt jetzt, das Planfeststellungsverfahren kritisch zu begleiten und dabei das Optimum für Angermund zu erreichen", so Ulrich Decker.
Es haben bereits erste Gespräche mit Vertretern der CDU-Landtagsfraktion und dem Verkehrsministerium NRW sowie hochrangigen Vertretern der Bahn stattgefunden. Dabei wurden die Forderungen der Angermunder CDU deutlich gemacht:
- das gesamte Schienennetz einschließlich der zwei hinzu kommenden Gleise muss auf ca. 1.5 km Länge im Bereich Angermunds in Tieflage gelegt werden,
- der Angermunder Bahnhof ist benutzer- und behindertengerecht umzugestalten.
"Wir müssen die sich jetzt bietende einmalige Chance einer völligen Neugestaltung der Bahn im Bereich Angermunds nutzen, so Ulrich Decker weiter. "Der Bau hoher Lärmschutzwände kann nicht die Lösung sein. Das wäre nicht nur optisch eine Katastrophe, Angermund würde auch endgültig in zwei Teile geteilt. Das von Seiten der Bahn ins Spiel gebrachte Argument zu hoher Kosten können wir nicht akzeptieren. Sicher ist die Tieferlegung der Gleise die teuerste Lösung. Sie würde aber Angermund auf Dauer "befrieden" und ein Zusammenwachsen beider Teile ermöglichen.
Schließlich gilt es, jetzt die zusätzlichen finanziellen Mittel des von der Bundesregierung soeben beschlossenen Konjunkturpakets II zu nutzen."
Ulrich Decker
(Angermunder Strasse 17
40489 Düsseldorf
Tel.: 0203-746782)
Presseerklärung der CDU, Ortsverband Angermund 16.Feb. 2009